Die stillen Saboteure: Wie sich endokrine Disruptoren auf Ihre Gesundheit auswirken und was Sie dagegen tun können

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Hallo, gesundheitsbewusste Damen! Herzlich willkommen zu unserem monatlichen Update über die neuesten Innovationen in der Funktionellen Medizin. Heute tauchen wir in die faszinierende Welt der endokrinen Disruptoren und ihrer möglichen Verbindung zu Typ-2-Diabetes ein. Nehmen Sie also eine Tasse Tee, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie uns gemeinsam dieses neue Konzept erkunden!

Wichtig: Licht ins Dunkel der endokrinen Disruptoren bringen

Endokrin wirksame Chemikalien (EDCs) sind heimtückische Substanzen, die unsere Hormone durcheinanderbringen und unseren Körper aus dem Gleichgewicht bringen können. Diese Chemikalien sind so weit verbreitet, dass sie die Mehrheit der Weltbevölkerung betreffen! Bisphenol A (BPA), einer der häufigsten EDCs, wurde bei satten 93 % der US-Bevölkerung gefunden. Und jetzt kommt der Clou: Die BPA-Belastung könnte sogar noch höher sein als bisher angenommen, nämlich 44 Mal höher!

EDCs richten nicht nur Schaden in unserem Fortpflanzungssystem an, sondern haben auch weitreichende Auswirkungen auf unsere allgemeine Gesundheit. Experten schätzen, dass die Exposition gegenüber EDCs in der Europäischen Union erheblich zu Fettleibigkeit und Diabetes beiträgt, was jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe verursacht. Das ist ein hoher Preis, den wir für Giftstoffe zahlen müssen, die unsere wertvollen Hormone durcheinander bringen!

Mechanismen: Wie EDCs in unseren Körper eindringen

Jetzt werden wir mal ein bisschen wissenschaftlich, ja? EDCs können als Hormonagonisten, -antagonisten oder -modulatoren wirken und unserem Körper auf molekularer Ebene Streiche spielen. Sie können durch epigenetische Mechanismen über Generationen hinweg Fortpflanzungsstörungen auslösen. Schicke Bezeichnung, was? Im Grunde genommen können diese Chemikalien unsere Gene durcheinander bringen und ihre Funktionsweise beeinträchtigen.

Bei Typ-2-Diabetes können EDCs zu einer Insulinresistenz führen, die es unserem Körper erschwert, Glukose zu verarbeiten und Gewicht zu verlieren. Sie können den Glukosetransport hemmen, wodurch es für unsere Zellen schwieriger wird, die benötigte Energie zu erhalten. Diese heimtückischen Chemikalien können auch Prä-Adipozyten (Baby-Fettzellen) in reife Adipozyten (erwachsene Fettzellen) umwandeln, indem sie das Insulin nachahmen. Das ist ein Stoffwechsel-Chaos!

Aber halt, es gibt noch mehr! EDCs können sich auf die DNA-Methylierung, Histon-Modifikationen und die Genexpression auswirken und Störungen der Insulinsekretion, der Proliferation der Pankreaszellen und sogar der Entzündungsgene verursachen. Es scheint, als hätten diese Chemikalien ein Händchen dafür, in unserem Körper Unruhe zu stiften!

Unterschätzen Sie die Mischungen nicht: EDCs und Krankheitsrisiko

Dabei ist zu bedenken, dass die Konzentration auf nur einen EDC und eine Krankheit die potenziellen Risiken, die in den Mischungen dieser heimtückischen Chemikalien lauern, stark unterschätzt. Die Weltgesundheitsorganisation warnte uns bereits 2013 davor. Also, meine Damen, unterschätzen wir nicht den Schaden, der von diesen giftigen Gebräuen ausgehen kann.

Spotlight auf BPA: Der Übeltäter in Ihrem täglichen Leben

Lassen Sie uns ein Schlaglicht auf einen berüchtigten EDC werfen: Bisphenol A, auch bekannt als BPA. Diese heimtückische Chemikalie findet sich in alltäglichen Produkten wie Plastikflaschen, Metalldosen für Lebensmittel, Waschmitteln, Spielzeug, Kosmetika und sogar in Flammschutzmitteln und Pestiziden. Es ist praktisch überall!

Studien haben einen positiven Zusammenhang zwischen der BPA-Exposition und dem Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, gezeigt. Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2018 ergab, dass bei Personen mit Typ-2-Diabetes signifikant erhöhte Konzentrationen von BPA und seinen Ersatzstoffen wie Bisphenol S (BPS) im Urin vorhanden sind. Und jetzt kommt’s: In einer französischen Studie, in der über 700 Teilnehmer neun Jahre lang beobachtet wurden, wurde ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der BPA- und BPS-Belastung im Urin und Typ-2-Diabetes festgestellt, unabhängig von den herkömmlichen Risikofaktoren. BPA, man hat Sie auf frischer Tat ertappt!

BPA stört nicht nur unsere Insulinproduktion und -ausschüttung, sondern auch seine Ersatzstoffe, die oft als BPA-frei gekennzeichnet sind, können ähnliche endokrine Wirkungen haben. Es ist, als würde man mit diesen heimtückischen Chemikalien ein nicht enden wollendes Versteckspiel spielen!

Schlussfolgerung:

Meine Damen, es ist an der Zeit, die Kontrolle über das zu übernehmen, was wir essen und dem wir uns aussetzen. Diese endokrinen Disruptoren sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, insbesondere wenn es um unsere langfristige Gesundheit und das Risiko der Entwicklung von Typ-2-Diabetes geht. Informieren Sie sich, lesen Sie die Etiketten, und treffen Sie bewusste Entscheidungen, um die Belastung durch diese heimtückischen Chemikalien zu minimieren.

Denken Sie daran: Wer auf seine Ernährung achtet, achtet auch auf seine Gesundheit. Halten Sie sich an natürliche, gesunde Lebensmittel und lesen Sie die Etiketten, wenn es um Hautpflege- und Haushaltsprodukte geht. Wenn Sie es einfach halten, ist das nicht nur besser für Ihre Umwelt, sondern auch für Sie und Ihre Familie.

Bis zum nächsten Mal, bleiben Sie gesund und bleiben Sie informiert!

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Über mich

Dr. Christina Enzmann ist Gynäkologin und zertifiziertes Mitglied der North American Menopause Society.

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